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Ihre News der Seniorenplattform

 

Digitalisierung & Alter

Nutzung digitaler Dienstleistungen von Menschen ĂĽber 65

Geldautomaten, Billettautomaten, Self-Check-in Maschinen am Flughafen, E-Banking oder digitale Einkaufsmöglichkeiten: Die Digitalisierung der Dienstleistungen nimmt stetig zu und ist nicht mehr mit einem persönlichen Direktkontakt verbunden. Diese Automatisierung wird von den Konsumenten unterschiedlich wahrgenommen und genutzt. Gerade für ältere Menschen kann die Umstellung auf digitale Dienstleistungen mit größeren Schwierigkeiten verbunden sein.

Werden ältere Menschen durch diese Entwicklung aus der Gesellschaft ausgeschlossen? Zusammen mit dem Think Tank Thurgau (TTT) erhebt das Interdisziplinäre Kompetenzzentrum Alter der FHS St. Gallen (IKOA-FHS) die Meinungen und Erfahrungen von Personen 65+ zum Thema digitale Dienstleistungen. Diese Befragung wird zurzeit durchgeführt und der Fragebogen kann online ausgefüllt werden. Die Resultate dieser Studie werden an der Tagung dargestellt.

Fachtagung: Mittwoch, 13. September 2017

Zeit: 10:15 bis 17:00 Uhr

OrtBĂĽrgerasyl, Stein am Rhein

Kosten: Die Teilnahme ist kostenlos.

Anmeldung nötig, da begrenzte Platzanzahl !

 

Fragebogen, Programm und Anmeldung hier: www.fhsg.ch/digitalisierung+alter

 

Plattform-Vorstand tagte in Schaan

Die erste Sitzung des neuen Vorstandes und Arbeits-Ausschusses fand unter Vorsitz von Präsident Franz Josef Jehle am 7. 12. 2016 im schönen Seminarzentrum Stein Egerta in Schaan/FL statt. Auf der Agenda standen unter anderem die Konstituierung des Vorstandes, RĂĽckblicke auf die Mitgliederversammlung 2016 in Schaan und die 10. Alterstagung in Friedrichshafen, die Festlegung der Sitzungstermine 2017 und die Ideensammlung möglicher Schwerpunkte fĂĽr die Arbeitsperiode 2016-2019. Angesprochen wurde auch die vorgesehene Aktualisierung des Leitbildes der Internat. Bodensee-Konferenz (IBK). Berichte aus den Mitgliedsländern bzw. Verbänden bildeten den Abschluss des Treffens. Dem Seniorenbund Liechtenstein wurde ein ganz herzlicher Dank fĂĽr die kostenlose Bewirtung mit Mittagsimbiss ausgesprochen.   

 

10. Alterstagung Bodensee

Vizepräs. H.P.Candrian; Präs. Franz Josef Jehle; Andreas Vögeli; Wiltrud Bolien; Roman Wüst; Edgar Störk

Friedrichshafen 2016: „Alter als Chance? – Chance Alter!

Am 23. November 2016 fand die zweijährliche Fachtagung erstmals am deutschen Seeufer statt und wurde regelrecht gestĂĽrmt: ĂĽber 160 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren anwesend, obwohl aus PlatzgrĂĽnden die Anzahl beschränkt werden musste. Das interessante Tagungsprogramm und ganz sicher auch die ausgezeichneten Referenten lockten das durchwegs aus Fachleuten, Seniorenvertretern bzw. politisch Verantwortlichen bestehende Publikum ins „Haus der kirchlichen Dienste“ in Friedrichshafen. Erfreulicher Weise waren von der Intern. Bodensee-Konferenz (IBK) auch  Andreas Vögeli und Roman WĂĽst (Kommission Gesundheit und Soziales) als prominente Gäste anwesend. 

 

Die Referate von Prof. Dr. Andreas Kruse (Deutschland), Prof. Dr. Urs Kalbermatten (Schweiz), Prof. Dr. Guido Kempter (Österr.) und ehem. Bürgermeister und Landtagsabgeordneter Paul Locherer (Deutschland) brachten teils schon bekannte, aber auch völlig neue Aspekte und Ideen in die Diskussionen, die jeweils zwischen Vorträgen und auch in den Pausen intensiv diskutiert wurden.

 

 

Dem Organisations-Team mit Hans-Paul Candrian (Rorschach), Tanja Tönz (Liechtenstein), Erich Gruber und Anita Kresser (Vorarlberg) sowie Edgar Störk und Wiltrud Bolien (Friedrichshafen) wurde ein groĂźes Kompliment ausgesprochen fĂĽr die perfekte Vorbereitung und DurchfĂĽhrung der Tagung. Auch dem Kreisseniorenrat Friedrichshafen mit ihrem Vorsitzenden Hr. Vogt gebĂĽhrt ein herzlicher Dank fĂĽr die tatkräftige Mithilfe. 

 

Die Manuskripte finden Sie auf der Webseite der Alterstagung: www.alterstagung.org

 

Franz-Josef Jehle neuer Präsident der Senioren Plattform Bodensee

Erwin Mohr gratuliert dem neu gewählten Präsidenten der Senioren Plattform Bodensee Franz-Josef Jehle

Bei der Mitglieder-Versammlung 2016 in Schaan/FL wurde Franz-Josef Jehle (Seniorenbund Liechtenstein) einstimmig zum neuen Präsidenten gewählt. Ebenfalls neu in den Vorstand zieht Frau Doris Wenaweser als SchriftfĂĽhrerin ein. Neben diesen wichtigen Personalentscheidungen wurde auch ĂĽber ein neues Positionspapier „Positives Altersbild“ abgestimmt und dieses einstimmig angenommen. Ziel dessen soll es sein, vom defizitorientierten Altersbild weg zu kommen und die Chancen und Möglichkeiten zu sehen und wahr zu nehmen, die eine älter werdende Gesellschaft bietet. Abgerundet wurde die Versammlung mit einem sehr interessanten Referat vom Leiter des Liechtenstein-Instituts, Dr. Wilfried Marxer „Liechtenstein einmal anders“, wo er das FĂĽrstentum von einer neuen oder zumindest nicht so bekannten Seite beleuchtete. Die Gemeinde Schaan zeigte sich sehr entgegenkommend und gastfreundlich, der scheidende Vorsitzende Mohr bedankte sich dafĂĽr in herzlichen Worten beim Gemeindepräsidenten Daniel Hilti. Ein weiterer Dank ging an die Präsidentin des Seniorenbundes Liechtenstein, Frau Dr. Renate Wohlwend und ihr Team fĂĽr die ausgezeichnete Organisation der Tagung. Etliche der internationalen Delegierten nĂĽtzten das Angebot am Nachmittag noch zu einem Besuch mit FĂĽhrung im Landesmuseum Liechtenstein. 

 

Detaillierte Informationen zur Tagung finden Sie unter folgenden Links:

 

Weitere Informationen zum neu gewählten Vorstand und die neue Geschäftsstelle finden Sie auch unter Vorstand.

 

10. Alterstagung Bodensee 2016 in Friedrichshafen: „Alters als Chance? Chance Alter!“

Bereits zum 10. Mal findet die zweijährliche Alterstagung Bodensee statt, diesmal allerdings als kleine Premiere: nachdem sich seit Kurzem auch deutsche Kreisseniorenräte beteiligen, geht die Tagung erstmals am deutschen Bodenseeufer und zwar am Mittwoch, 23. November 2016 ab 8:30 in Friedrichshafen ĂĽber die BĂĽhne. 

Dem Organisationsteam unter dem Vorsitz von Hans-Paul Candrian/Rorschach ist es gelungen, namhafte und hochkarätige Referenten zu gewinnen, die sich dem Tagungsthema widmen werden: Prof.Dr.Dr.h.c. Andreas Kruse von der Uni Heidelberg und Vorsitzender der deutschen Altenberichtskommission,

Prof.Dr. Guido Kempter von der FH Vorarlberg, Leiter des Forschungszentrums fĂĽr nutzerzentrierte Technologien,

Paul Locherer, BĂĽrgermeister der Gemeinde Amtzell von 1986-2010, Landtagsabgeordneter 2006-2016, Aufsichtsrat-Mitlgied der Stiftung Liebenau,

Dr.phil.hist. Urs Kalbermatten Psychologe, Gerontologe, Leiter des Kompetenzzentrums fĂĽr Gerontologie an der Berner Fachhochschule;

 

AAL-Forum im September 2016 in St. Gallen

AAL ist die internationale AbkĂĽrzung fĂĽr Ambient Assisted Living und bedeutet auf Deutsch in etwa: umgebungsunterstĂĽtzes Leben. Die AAL-Plattform beschäftigt sich mit allen Entwicklungen und Forschungen im Bereich neuer technischer Lösungen, die das Leben insbesondere älterer Menschen und deren Angehöriger in Zukunft sicherer und komfortabler machen können. 

So wie es heute in Autos bereits eine ganze Reihe von bequemen Assistenz-Systemen gibt, die das Fahren angenehmer und sicherer machen, gibt es ähnliche Lösungen auch fĂĽr den Wohnbereich und das tägliche Leben. 

Das AAL-Forum ist eine Plattform aus Hochschulen, Forschern, Unternehmen und Anwendergruppen aus ganz Europa und darĂĽber hinaus und trifft sich alljährlich einmal zum Austausch der aktuellsten Errungenschaften. Dabei werden auch die vielversprechendsten Neuheiten vorgestellt und prämiert. 

Das heurige Treffen findet im OLMA-Messegelände in St. Gallen/Schweiz vom 26. – 28. September 2016 statt. Neben der Ausstellung der neuesten Produkte gibt es eine reiche Anzahl an Fachvorträgen und Foren, in denen ĂĽber den letzten Stand der Forschungen berichtet und diskutiert wird. 

 

Hier finden Sie die offizielle Tagungs-Homepage:  http://www.aalforum.eu/

 

FĂĽhrungswechsel beim Seniorenbund Liechtenstein

  • Zeitungsbericht im Liechtensteiner Volksblatt.pngAm 27. April 2016 fand die Generalversammlung des Seniorenbundes Liechtenstein in Anwesenheit zahlreicher Mitglieder und Ehrengäste statt. Dabei legte die langjährige und verdiente Präsidentin Christl Gstöhl den umfangreichen Tätigkeitsbericht vor und erklärte auch ihren bereits länger angekĂĽndigten RĂĽcktritt aus der Spitzenfunktion. Auch Kassier Max Manhart legte nach 12 jähriger Tätigkeit seine Funktion zurĂĽck. Bei den anschlieĂźenden Neuwahlen wurde Frau Renate Wohlwend, ehemalige Vizepräsidentin des Liechtensteiner Landtages, zur neuen Präsidentin des ĂĽberparteilichen Seniorenbundes mit aktuell 1503 Mitgliedern gewählt. Herzlichen GlĂĽckwunsch an die neue Präsidentin und Dank an Frau Christl Gstöhl fĂĽr 10 erfolgreiche Jahre an der Spitze des Verbandes!
 

Liechtensteiner Senioren-Handbuch neu aufgelegt

  • Senioren-Handbuch November 2015.pdfIm Auftrag der FĂĽrstlichen Regierung Liechtensteins hat der Seniorenbund Liechtenstein die Ăśberarbeitung und Aktualisierung des erstmals 2009 veröffentlichten Senioren-Handbuches vorgenommen. Franz Josef Jehle als Leiter der Informations- und Beratungsstelle Alter in Vaduz, gleichzeitig auch Vizepräsident der Senioren Plattform Bodensee, hatte die Gesamt-Koordination inne. Die umfangreiche BroschĂĽre fasst alles Wissenswerte ĂĽber Alterspolitik, alle relevanten Anlaufstellen sowie die umfangreichen Angebote des Landes und der Kommunen Liechtensteins zusammen. Mit einem Wort: ein Ratgeber erster GĂĽte fĂĽr alle älteren Menschen des FĂĽrstentums!
 

Zeitungsartikel vom SĂĽdkurier vom 09.11.2015

 

Positionspapier beschlossen: Selbstbestimmtes Wohnen im Alter

Der allergrößte Teil der älteren Menschen möchte solange als möglich im gewohnten Umfeld wohnen bzw. auch bei körperlichen Einschränkungen dort bleiben. Das gleiche Ziel hat auch die Politik, weil es nicht nur den Erhalt der Lebensqualität für jeden Einzelnen im Alter bedeutet, sondern auch wesentlich kostengünstiger ist als stationäre Betreuungseinrichtungen.

Welche Herausforderungen und Probleme sich in diesem Zusammenhang ergeben, untersuchte eine eigene Arbeitsgruppe der Senioren Plattform Bodensee unter der Leitung von Vizepräs. Franz Josef Jehle/FL und fasste die Ergebnisse bzw. die Anliegen in einem Positionspapier zusammen.

Dieses Positionspapier wurde von der Mitglieder-Versammlung 2015 einstimmig beschlossen.

Hier finden Sie das Positionspapier zum Selbstbestimmten Wohnen

 

Interessante Mitgliederversammlung 2015 in Sigmaringen

Der aktuelle Vorstand der Seniorenplattform Bodensee auf der diesjährigen Mitgliederversammlung
Zahlreiche Delegierte erschienen zur Mitgliederversammlung

Die diesjährige Mitgliederversammlung unserer Plattform fand am 29. Oktober im Landratsamt in Sigmaringen/D statt. Dankenswerter Weise stellte Frau Landrätin Stefanie Bürkle die Tagungsräume zur Verfügung und übernahm auch die Bewirtung der TeilnehmerInnen. In Ihrem Grußwort ging sie auf die Situation in ihrem Landkreis und die aktuellen Herausforderungen ein. Weitere Grußworte richteten der Sozialdezernent des Landkreises, Hr. Frank Veeser, die Vorsitzende des Kreisseniorenrates Sigmaringen, Frau Waltraud Frensch sowie Herr Dr. Andreas Vögeli von der Internat. Bodensee-Konferenz an die Delegierten und Ehrengäste, darunter auch die beiden vormaligen Präsidenten Emil Guthauser/Liechtenstein und Hans Rohrer/Schweiz.

Von der Versammlung wurde ein Positionspapier „Selbstbestimmtes Wohnen im Alter“ einstimmig verabschiedet.

In seinem sehr interessanten Referat „Herausforderungen einer älter werdenden Gesellschaft“ ging der Vorsitzende des Landes-Seniorenrates Baden-Württemberg, Herr Roland Sing, auf einzelne Punkte ein, die nach seiner Meinung entscheidend sind für eine gute Entwicklung der älteren Gesellschaft. Besonders betonte er, dass bei allen Überlegungen die Menschen im Fokus stehen müssen und die Systeme darauf abgestimmt werden sollen.

Die anschließende Diskussion war sehr rege und bestätigte bzw. unterstrich die Ausführungen des Referenten, der mit herzlichem Applaus bedankt wurde.

Zur Abrundung der Tagung wurde fĂĽr die TeilnehmerInnen am Nachmittag noch extra eine Besichtigung und FĂĽhrung im wundervollen Schloss Sigmaringen, unmittelbar an der Donau gelegen, organisiert. Eine tolle Abrundung eines interessanten Tages!

 

Auf der Seite Berichte finden Sie den Jahresbericht des Präsidenten der SPB.

Auf der Seite Zeitungsberichte finden Sie einen Artikel aus der Schwäbischen Zeitung über die Mitgliederversammlung.

Hier finden Sie den Bericht zur Mitgliederversammlung von Herrn Töpfer.

 
Frau Landrätin Stefanie Bürkle mit Präsident Mohr
Dank an Frau Margit Klenke (Pro Senectute Schaffhausen) für langjährige Ausschuss-Tätigkeit
Tagungsteilnehmer vor dem Schloss Sigmaringen
 

Bundesverdienstkreuz Erster Klasse an Roland Sing verliehen

Unserem Gastreferenten bei der kommenden Mitgliederversammlung am 29. Oktober in Sigmaringen, Hr. Roland Sing, Vorsitzender des Landesseniorenrats (LSR) und Vizepräsident des Sozialverbands VdK Deutschland und VdK-Landesverbandsvorsitzender von Baden-Württemberg, wurde kürzlich eine ganz besondere Auszeichnung verliehen: Landessozialministerin Katrin Altpeter überreichte dem verdienten und deutschlandweit aktiven Sozial-, Pflege- und Gesundheitsexperten im Großen Kursaal von Stuttgart-Bad Cannstatt das Bundesverdienstkreuz Erster Klasse. Altpeter würdigte im Auftrag des Bundespräsidenten Joachim Gauck den jahrzehntelangen äußerst engagierten, kompetenten und vielseitigen ehrenamtlichen Einsatz von Roland Sing.

Sing, der in Leinfelden-Echterdingen zuhause ist, steht seit 2008 an der Spitze des Landesseniorenrates. Durch seinen engagierten Einsatz beim Landesseniorenrat konnte Sing in den letzten Jahren viele Akzente setzen und den Anliegen älterer Menschen viel öffentliches Gehör verschaffen. Zahlreiche Bürger sehen in Roland Sing den „Mister Senior von Baden-Württemberg“. Auch engagiert sich der frühere Vorstandsvorsitzende der AOK Baden-Württemberg seit Langem im Bereich der Telemedizin und er macht sich für die Verbreitung der Alltagsunterstützenden Assistenzlösungen (AAL) stark, damit die älteren Menschen in Deutschland ihrem Wunsch entsprechend möglichst lange zuhause leben und wohnen können. Ebenso tritt der Pflegeexperte seit vielen Jahren für eine umfassende Pflegereform ein, um auch den demenzkranken Menschen die volle Leistungspalette der Pflegeversicherung zu gewähren.

Seit 2011 ist der 73-Jährige VdK-Landesverbands-Vorsitzender. Außerdem sind seine Tatkraft und sein Fachwissen noch in zahlreichen weiteren Gremien sowie in anderen Organisationen und Einrichtungen gefragt.

So leitet der gebürtige Stuttgarter bereits seit 2007 den Sozialpolitischen Ausschuss des VdK Deutschland und prägt so die sozialpolitischen Kernaussagen des größten Sozialverbands im Bundesgebiet. Seit 2008 fungiert Roland Sing auch als VdK-Vizepräsident.

Der Vorstand der Senioren Plattform Bodensee gratuliert Roland Sing ganz herzlich zur hohen Auszeichnung und bedankt sich fĂĽr sein heruasragendes Engagement!

 

Minister Friedrich lud zum Runden Tisch: Aktives Altern – Ambient Assisted Living

Staatsminister Peter Friedrich/Baden-Württemberg lud Ende April 2015 zu einem runden Tisch nach Konstanz/D, bei dem das Thema „Aktives Altern – Ambient Assisted Living“ im Mittelpunkt stand. Die Senioren Plattform Bodensee war neben weiteren Institutionen dazu eingeladen. Anlass für den Runden Tisch war die Feststellung des Landesseniorenrates BW, dass es zwar Forschungsprojekte im Bereich „Umgebungsunterstütztes Wohnen“ an mehreren Hochschulen (z.B. Furtwangen, Ravensburg-Weingarten, Vorarlberg, St. Gallen) gibt, dass diese neuen technischen Möglichkeiten leider kaum in der Praxis zur Anwendung gelangen. Es wurde unter anderem vorgeschlagen, die Internat. Bodensee Konferenz IBK möge sondieren, ob eine Vernetzungskonferenz zum aktuellen Stand der Forschungen in der Bodenseeregion Sinn machen würde oder weiter gehend ein grenzüberschreitendes Projekt geeignet wäre, die neuen Technologien näher zu den Nutzern zu bringen. Derzeit ist die IBK-Geschäftsstelle mit erforderlichen Abklärungen befasst.

 

Landesrätin Katharina Wiesflecker besucht Plattform-Sitzung

Die Vorarlberger Sozial-Landesrätin (Regierungsmitglied) Katharina Wiesflecker war im Juni 2015 zu Gast bei der Vorstands-Sitzung der Senioren Plattform Bodensee und berichtete über das in Vorarlberg im Aufbau befindliche Care-Management für betreuungs- und pflegebedürftige ältere Menschen. In 19 Pflegeregionen aufgeteilt, soll dieses Management für den flächendeckenden und guten Ausbau von ambulanten, teilstationären und stationären Betreuungsstrukturen im städtischen wie auch ländlichen Raum sorgen. Diesem obliegt auch die Koordination der Case-Manager, die vor Ort für die Einzelfall-Beratung sorgen. Darüber hinaus koordiniert das Care-Management auch die öffentlichen, halböffentlichen und privaten Anbieter im Betreuungs- und Pflegebereich. Der Gedankenaustausch und die rege Diskussion, auch über die Finanzierung der Angebote, waren wertvoll für die Vorstands- und Arbeitsausschuss-Mitglieder, sind doch die Strukturen rund um den Bodensee sehr unterschiedlich.

 

Kreisseniorenrat Sigmaringen stellt bei der Jahrestagung die Weichen fĂĽr die Zukunft

Die Jahresversammlung wurde im Schulungsraum der AOK (Die Gesundheitskasse) unter Leitung der bisherigen Vorsitzenden Waltraud Frensch durchgefĂĽhrt.


In ihrem Rechenschaftsbericht liess Waltraud Frensch sämtliche Aktivitäten Revue passieren.

Die 5 Vorstandssitzungen hat man in den Seniorenheimen von Ostrach, Wald, Pfullendorf, Bad Saulgau, Sigmaringen durchgefĂĽhrt und dabei die Heime kennen gelernt.

Der Kreisseniorenrat ist nicht nur der Senioren Plattform Bodensee beigetreten, seit 2014 ist Karl Brigel Kassier und damit im Vorstand der Plattform.

Der Kreissenioren–Tag in Messkirch mit 350 Teilnehmern war ein grosser Erfolg.

FĂĽr seine jahrelange UnterstĂĽtzung wurde dem scheidenden Landrat Dirk Gaerte die Ehrenmitgliedschaft verliehen.

Mit Erfolg hat man sich gegen die Streichung der Mittel für die Seniorenzeitschrift „im blick“ durch die Landesregierung gewehrt.

Im Frühjahr 2016 findet wieder ein Kreissenioren–Tag und im Herbst findet der Landessenioren– Tag in Messkirch statt.

Dem Kreisseniorenrat gehören zur Zeit 53 Vereine und Organisationen an.


Dezernent Frank Veeser berichtete über die ständige Steigerung der Leistungen bei der Eingliederungshilfe und über die Kosten der Aufnahme und Betreuung von Asylbewerbern. Obwohl der Landkreis innert wenigen Jahren über 5000 Einwohner verloren hat, gebe es keinen Rückgang bei der Eingliederungshilfe. Die Unterbringung behinderten Menschen ist stabil und durch die bessere medizinische Betreuung werden die Menschen immer älter.

Die Hoffnung auf stärkere, finanzielle Unterstützung durch den Bund hat sich zerschlagen, weil nur ein Teil der Mittel beim Landkreis angekommen sind.

Frank Veeser lobte die ehrenamtliche Arbeit vom „Arbeitskreis Prävention“, der unglaublich viel in den Bereich der Integration der Asylbewerber leistet. Schwierigkeiten hat man mit jungen, unbegleiteten Asylbewerbern ohne Papiere.

Der Landkreis Sigmaringen ist aber mit Jugenhilfeeinrichtungen besonders reich gesegnet.

Der Antrang beim Pflegestützpunkt in Mengen ist riesengross, weshalb die Eröffnung regionaler Pflegestützpunkte geplant ist. Grosse Sorge bereitet die Entwicklung der Pflegeheime wegen der Landesheimbauverordnung.

Die Einrichtung von ambulanten, betreuten Wohngemeinschaften wird derzeit an der Einhaltung der Vorschriften scheitern,

Der Geschäftsführer Roland Beierl von der AOK Bodensee-Oberschwaben hielt ein kurzes Referat über die seit dem 01. Januar 2014 in Kraft getretene Pflegereform ab. Anhand von Details, Fakten und Zahlen über den demografischen Wandel zeigte er die Auswirkungen der immer älter werdenden Gesellschaft auf. Nicht nur die Zahl der Pflegebedürftigen steige ständig, sondern damit auch der Bedarf an Pflegepersonal.

Daher sei es höchste Zeit für die Reform der seit 1994 bestehenden, gesetzlichen Pflegeversicherung gewesen. Zu den wichtigsten neuen Elementen der Reform gehört die Stärkung der häuslichen Pflege mit dem Gesetz zur besseren Vereinbarkeit von Familie.

Pflege und Beruf durch Pflegeunterstützungsgeld (bis zu 10 Tage). Die Dynamisierung der Leistungsbeiträge und die Einführung eines Pflegvorsorgefonds. Zur Finanzierung hat der Gesetzgeber eine in zwei Stufen gestaffelte Beitragserhöhung beschlossen. Im Koalitionsvertrag der Bundesregierung sind weitere Schritte für notwendige Pflegereformen vereinbart.


In den Vorstand wurden gewählt:

  • Vorsitzende: Waltraud Frensch (Herdwangen-Schönach).

  • Stellvertretende Vorsitzende und SchriftfĂĽhrerin: Ursula Kirsch (Laiz)

  • Schatzmeister: Karl Brigel (Inzigkofen)

  • Beisitzer: Siegfried Goth (Engelwies), Monika Schmid (Bad Saulgau), Rainer Spendel (Ostrach) und Franz Veeser (Sigmaringen).

  • KassenprĂĽfer: Peter Fiebrich (Herdwangen-Schönach) und Fabricia Strauss (Landratsamt Sigmaringen).


 

Zusammenfassung: Hermann Amstutz

 

Gedenken an:

Gebhard Näscher

21. Oktober 1934 - 15. Dezember 2014

Gebhard Näscher war bei der Senioren Plattform Bodensee ein gern gesehener Gast.
Seine Gedanken fĂĽhrten im Sinn einer grenzĂĽberschreitenden Zusammenarbeit im Jahre 1998 zur GrĂĽndung der Senioren Plattform Bodensee.
Seine Idee „Zusammenarbeit rund um den See“ lebt heute weiter.
Die Plattform wird seine Gedanken weiter pflegen und ihn in guter Erinnerung behalten.

Im Namen des gesamten Vorstandes

Erwin Mohr, Präsident

 

Alterstagung Bodensee

Angaben finden Sie unter: www.alterstagung.org

 

Bericht über das 25 Jahr Jubiläum des KSR Konstanz

 
 

Neuer Vorstand und Arbeitsausschuss beschlieĂźen Arbeitsprogramm

Der neugewählte Vorstand mit dem Vorsitzenden Erwin Mohr (Ö), seinen Stellvertretern FranzJosef Jehle (FL) und Hans-Paul Candrian (CH), der Kassierin Rös Amstutz (CH), der Schriftführerin Anita Kresser (Ö) sowie den Beiräten Roland Scheffold (D) und Waltraud Frensch (D) haben in der ersten Sitzung der neuen Funktionsperiode am 7. 11. 2013 gemeinsam mit dem Arbeitsausschuss die Schwerpunkte der kommenden 3 Jahre Neben der Weiterführung schon bisher behandelter Themen wie etwa Freiwilligenarbeit und Bürgerschaftliches Engagement haben sich in der ausgiebigen Diskussion zahlreiche weitere Themen ergeben, die eingehender behandelt und diskutiert werden sollen. Es wurde vorgeschlagen, die Einzelthemen inhaltlich zu wenigen Schwerpunkt-Themen zu bündeln. Damit wird die Arbeit der Plattform besser strukturiert.


Über allem stand aber einmal mehr der verbindende Gedanke, die gesellschaftlichen Entwicklungen rund um den Bodensee zu beobachten, die besten Modelle zu identifizieren und so voneinander zu lernen. Es gibt einige Beispiele aus den letzten Jahren, bei denen gute Ideen von anderen Ländern übernommen wurden (z.B. Vorsorgemappe Friedrichshafen auch in Vorarlberger Städten und Gemeinden).

 

Schwerpunkt-Themen fixiert

In ihrer Sitzung am 6. März 2014 fixierten der Vorstand und der Arbeitsausschuss gemeinsam einige Schwerpunkt-Themen für die laufende Funktionsperiode bis 2016.

Dies sind folgende:

• Selbstbestimmtes Wohnen im Alter - von neuen Wohnformen für „junge Alte“ über Senioren-WG’s und Mehrgenerationen-Häuser bis zu Pflege-Wohngemeinschaften
• Altersbild und gewonnene Generation - Altersdiskriminierung; Bewusstsein schaffen, was Ältere für die Gesellschaft leisten; Neue Alte –Mitverantwortung, Selbstverantwortung; Familienleistungen, Freiwilligenarbeit; hohe Sozialkompetenzen
• Sicherheit im Alter - Betrug und Verbrechen, Konsumentenschutz, häusliche und öffentliche Alltagsfallen

In Folge sollen dann aber auch weitere Themen bearbeitet werden, z. B.:

• Fit bleiben/Lernen im Alter - gemeinsam Lernen Jung-Alt; Computer, Handy, Bank- u. Fahrkartenautomaten, Netbanking, neue Medien der Informationsgesellschaft

• Altersarmut - medizinische Kosten, Pflegekosten, Wohnungskosten, Existenzängste, Grundsicherung;

 

Harald Leber erhielt das Bundesverdienstkreuz

Der frühere Präsident der Senioren Plattform Bodensee, Harald Leber, erhielt kürzlich im Rahmen einer Feierstunde in Friedrichshafen/D für seine vielfältigen Verdienste das „Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland“ verliehen und überreicht. In seiner Laudatio für den Geehrten führte Landrat Lothar Wölfle aus: „Es braucht halt immer einen, der vorne dran steht und das haben Sie in herausragender Weise getan“. Dabei erwähnte er zahlreiche Stationen des Wirkens von Harald Leber, Jahrgang 1933, auf.
Seine berufliche Karriere begann als Lehrer, führte über verschiedene Stationen und steigerte sich bis zum Rektor und Leiter der renommierten Pestalozzi-Schule in Friedrichshafen, bis er 1994 beruflich in Pension ging. Er initiierte auch den Förderverein „Freunde der Pestalozzi-Schule“ und war dessen Vorsitzender von 1995 bis 2009.

Sein umfangreiches ehrenamtliches Engagement begann früh: 1970 war er Gründungsmitglied der Sportfreunde Sießen im Wald e.V. und dessen Vorsitzender bis 1983. Von 1972 bis 1983 war er Sportkreis-Jugendleiter im Kreis Biberach und anschließend bis 1991 im Bodenseekreis, von 1987 bis 1992 Vorsitzender der Württembergischen Sportjugend, ab 1990 bis 1996 zuerst 2 Jahre Stellvertreter und dann Vorsitzender der Deutschen Sportjugend. Politisch war er 9 Jahre im Ortschaftsrat Sießen und dann im Gemeinderat in Schwendi aktiv. In Friedrichshafen moderierte er 23 Jahre lang bis 2008 die bekannten Seehasenfest-Umzüge. 2003 übernahm er den Vorsitz des Kreisseniorenrates Bodenseekreis, seit 2004 war er Delegierter in der Senioren Plattform Bodensee und in den vergangenen 3 Jahren deren Präsident. Seit 2006 ist er außerdem im Vorstand des Landesseniorenrates Baden-Württemberg.
Vor dem Bundesverdienstkreuz erhielt Harald Leber zahlreiche andere Ehrungen und Anerkennungen fĂĽr sein besonderes Engagement.
Und was sagte der Geehrte, in seiner bekannten Bescheidenheit, selbst: „Mir hat das Ehrenamt eine Menge gegeben, auf das ich nicht verzichten wollte. Ich habe auch gelernt, dass man allein nicht viel bewegt. Ich habe viele Menschen kennen gelernt, die mich in meiner Arbeit unterstützt haben“.
Auch die Senioren Plattform Bodensee dankt deren ehemaligem Präsidenten Harald Leber und gratuliert ihm ganz herzlich zu dieser besonderen Auszeichnung!